Wider die Spritsäufer

Eine gute Idee die an den Lobbies scheitern wird, denn vernünftige Autos sind nicht standesgemäß und auf rätselhafte Art und Weise auch irgendwie in Deutschland technisch nicht machbar.

Spritfressende Firmenwagen in der Kritik
In der SPD gibt es Überlegungen, die Firmenwagen mit einem hohen Kraftstoffverbrauch steuerlich höher zu belasten. Die Unternehmen sollen damit zum Umstieg auf umweltfreundlichere Modelle bewegt werden. Die deutschen Autohersteller würde dies massiv benachteiligen.

FTD, 9.2.07

Ja eben, wer will das schon *seufz*

Nachtrag: Im Kölner Stadtanzeiger ist heute ein Interview mit Prof. Dr. Rudolf Menne, Chef der Forschung und und Vorentwicklung der Ford Motor Company in Europa, leider finde ich es nicht in der Onlineausgabe :/

Hier kommt wieder eines der Lieblingsargumente der Autobauer zum Zuge:

…Nehmen sie das Gewicht. Die Autos werden immer schwerer. Mehr Sicherheit, mehr Komfort erfordern Konstruktive Maßnahmen, mehr Materialeinsatz. Manche Autos haben bis zu 70 Elektromotoren … 10 Airbags … Klimaanlage, Servolenkung alles wiegt. Da kommt jetzt sicher der Einwurf, macht das Materiel leichter …

Nein falsch… da kommt von mir der Einwurf: „Lasst zwei Drittel weg!“ Ich brauch keine elektrischen Fensterheber, (im Gegenteil. Ich hatte mal einen defekten Fensterheber Fahrertür und musste jeden Tag in ein Parkhaus fahren und die Schranke öffnen.) All die Motörchen machen das ganze System ja nicht nur schwerer, sondern auch anfälliger und schwerer reparierbar.

Und bitte stellt die Herstellung und den Vertrieb von SUV’s und ähnlichen Fahrbaren Egoaufblähungen unter Strafe.

Ich trauere ja immernoch meinem R4 nach und glaube, wenn man ihm ein paar wirklich wichtige Sicherheitfeatures (Airbag , Scheibenbremsen) verpassen, ihn aber ansonsten so Basic wie möglich lassen würde, er würde sich verkaufen. (Na gut, ne Heizung wär noch schick).