Pfennigfuchser

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Jetzt hab ich mich doch tatsächlich über einen ebay Verkäufer geärgert, das erste mal in meiner 44 Transaktionen zählenden Geschichte. Ok, das eine mal wo ich was verkauft habe, mich hab überreden lassen es vor Eingang der Bezahlung zu versenden und nie wieder was von dem Armleuchter gehört habe verbuche ich mal unter Lehrgeld. Jetzt ging es um ein Kleinteil, dass ich für EUR 5,37 erworben habe. Da der Verkäufer Paypal anbot hab ich das auch genutzt, nicht beachtend, dass Paypal vom Zahlungsempfänger eine Gebühr verlangt. Im Angebot stand dazu:

Bei Paypal (Kreditkartenzahlung) können unterumständen ebenfalls Gebühren anfallen, diese sind ebenfalls vom Käufer zutragen

Da ich Paypal per Abbuchung und nicht per Kreditkarte benutze, hab ich mir nix dabei gedacht. Natürlich kam postwendend eine Mail mit der Bitte den fehlenden Betrag (ein paar Cent) zu überweisen. Das Problem ist ja, dass das eine Gebühr ist, die ich als Zahlender nie zu Gesicht bekomme. Wenn ich den Herrn Verkäufer richtig verstanden habe, dann hätte ich mich selbst auf der Paypal Seite kundig machen müssen, wie hoch diese Gebühr bei dem entsprechenden Kaufpreis ist und das kann es ja meiner Meinung nach nicht sein, das führt das Paypal Prinzip der bequemen Bezahlung ad Absurdum.

Dazu kam, das ich die Versandkosten auch ein wenig übertrieben fand, jedenfalls schlechte Laune hatte als ich zur Bewertung schritt. Jetzt frage ich mich, gibt es einen Ehrenkodex, dass man immer positive bewerten muss wenn die Ware eingetroffen ist? Jedenfalls habe ich neutral bewertet aber einen wohlwollenden Kommentar verfasst. („Schnelle Lieferung, Ware gut“)

Die Quittung war eine weitere Mail (es gab schon mehrere im Rahmen der Zahlungsabwicklung) und auch ich bekam eine neutrale Bewertung. Das finde ich nun insofern ärgerlich, weil damit meine Bewertung für ihn, offensichtlich ein Kriterium für seine Bewertung für mich war. Halte ich zumindest mal für fragwürdig.

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