"Dann späht mal schön"…

sagt Herr Klein und Recht hat er:

Angesichts von Schlagzeilen wie der folgenden „Online-Durchsuchungen: Bundes-Trojaner sind spähbereit“ (SParGEL) mache ich mir ja schon Gedanken über die Realitätsferne von Strafverfolgungsbeamten. Denn wer wirklich was zu verbergen hat, also wirklich was zu verbergen, nicht nur eine gewisse Abneigung gegen neugierige Mitmenschen, der dürfte auch die Grundzüge der Datenverschlüsselung kennengelernt haben. Was zur Folge hat, dass Bundestrojaner entweder nichts finden oder unterschiedslos verschlüsselten Kram ins Ministerium schicken. Wo dann die Schlapphüte viel Spaß damit haben können, den Code nicht geknackt zu kriegen. (…)
(bluelectric.org)

und wenn man das sieht, dass die Bundes IT Profis sich mal eben so von Trojanern im Kanzleramt (SPon) vorführen lassen, schafft das doch Vertrauen. So sieht das auch der Chaos Computer Club:

Die Bundesregierung hat kürzlich zugeben müssen, dass auf zahlreichen ihrer Regierungscomputer monatelang Spionageprogramme installiert waren, die sensible Informationen ins vermutlich chinesische Ausland weiterleiteten und Datenbestände unbemerkt veränderten. Der Chaos Computer Club bedauert den dadurch entstandenen politischen Schaden, kann aber nicht umhin, auf den offenbar gewordenen eklatanten Mangel an technischem Sachverstand hinzuweisen. Der CCC fordert die Bundesregierung angesichts dieser Online-Durchsuchung Made in China auf, ihre Position zum heimlichen Ausspionieren der Bürger mit dem sog. Bundestrojaner zu überdenken. (…)
(CCC: Online-Durchsuchung bei der Bundesregierung)