TV-Tipp: Anne Will zum Bahnstreik und Frau Christiansen als Medium

Unter dem völlig dämlichen Titel „Machtkampf auf der Schiene: Die Nerven liegen blank!“ diskutiert man am Sonntag nicht in der B*ld Zeitung sondern im hübsch soft ausgeleuchteten Fernsehstudio von Anne Will im Ersten. Die (vorgesehene) Gästeliste liest sich ganz interessant:

Dazu werden am 18. November 2007 bei Anne Will u. a. zu Gast sein:
Margret Suckale, Personalvorstand der Deutsche Bahn AG,
Manfred Schell, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher
Lokomotivführer (GDL),
Kurt Biedenkopf (CDU), Ministerpräsident des Freistaates Sachsen a.
D. und Vermittler im Tarifstreit,
Norbert Hansen, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Transnet,
Martin Kannegießer, Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall,
Matthias Schranner, Verhandlungsprofi und Inhaber des Schranner
Negotiation Institutes in St. Gallen/Schweiz.
presseportal.de

Alle top Beteiligten dabei nur der Mehdorn schickt seine Chefheulsuse.
Ich bin übrigens auf der Seite der Lokführer und zwar nicht weil ich sowieso nicht Bahn fahre.

Mal gucken wer von den oben erwähnten Personen dann im Januar bei Sabine Christiansen auftaucht. Frau Wills Sendeplatzvorgängerin erscheint dann nämlich auch wieder in der ARD und guckt in die Zukunft.

Die Ex-Talkerin präsentiert einem Bericht des Kress Report zufolge im Januar eine Jahresvorausshow im Ersten. Die neue Show läuft am 11. Januar um 21.45 Uhr.

„Darin wollen wir der Frage nachgehen, welche Personen im kommenden Jahr eine wichtige Rolle spielen werden“, sagt ARD-Programmdirektor Günter Struve der Zeitschrift. Im Gegensatz zu anderen Sendern habe das Erste keine Jahresrückblickshow.

Die „Tagesschau“-Redaktion mache einen „sehr traditionellen Jahresrückblick“ und der „Scheibenwischer“ biete ein satirisches Fazit der Ereignisse. „Deshalb wollen wir jetzt als erster Sender eine Jahresvorausschau machen“, sagt Struve.
www.digitalfernsehen.de

Ah ja… die ARD und ihre Kristallkugel. Ich bin ja sooo gespannt.

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