Ausflug

Gestern war Sonntag, es war Frühling und es war nach dem 1. April. Was passiert also in der Eifel? Sie platzt vor Motorrädern. Der glückliche „Einheimische“ wartet also den Sonntag in Ruhe ab und, entsprechende Wetterlage vorausgesetzt, schwingt sich am späten Nachmittag aufs Krad und fährt los wenn wieder Platz ist mit dem Vorsatz nur eine kleine Runde zu drehen.
Hab ich gestern auch gemacht. Kurz nach sechs los gefahren, einfach so, ohne Karte, ohne Navi, ohne Hoseninnnenfutter…

Um halb elf war ich wieder daheim nach 300 ganz kurzen Kilometern. Es war eine schöne Tour, vielleicht bis auf den Abschnitt N67 von Monschau nach Eupen. Aber sonst wirklich nett und fast ganz ohne andere Motorräder. Einmal auf dem Stadtring um Lüttich herum (total spannend *gähn* aber egal) dann wieder Landstrasse, an Spa vorbei und über Malmedy wieder gen Heimat. Brav wie man ist, gerät man ja auch im Ausland nicht so in Versuchung zu rasen, erst recht wenn die Begrenzungen geringer sind als bei uns.

Die K ist brav gelaufen, die neuen Reifen und das neue Federbein machen sich echt gut und die Griffheizung möchte ich auch nicht mehr missen. Ach ja, nachts in der Eifel lernt man auch die Vorzüge eines Scheinwerfers in LKW Größe und Belgische Automatentankstellen zu schätzen. Warum gibt es solche Tankstellen eigentlich nicht bei uns? Weil mit Sprit sowieso kein Geld verdient wird, sondern nur noch der Supermarkt daneben zählt? Wahrscheinlich.