Der Mörder in mir?

Grade hatte ich eine friedlich harmonische Begegnung mit Mus musculus, der gemeinen (was nicht fies heißt) Hausmaus. Das Treffen war geprägt vom Austausch neugiereiger bis ungläubiger Blicke, zumindest von meiner Seite aus. Auch der übliche „ach wie süß“ Reflex lies nicht lange auf sich warten.
Es wäre ein schönes Erlebnis gewesen wenn… ja wenn es nicht zwischen Kartoffeltopf und Distelölflasche auf der Küchenarbeitsplatte stattgefunden hätte.
Kurzerhand über die Strasse, den Raiffeisenmarkt geentert und mit einem Doppelpack Mausefallen zurück gekommen. Leider hatten sie keine Lebendfallen, sondern nur die, die so zuschnappen.

Jetzt sitze ich hier und hadere mit meinem Gewissen.

Nachtrag: Das Gewissen hat gewonnen. Wir versuchen es jetzt mal mit der Lebendfalle für Ratten die wir noch aus der letzten Wohnstätte haben. Vielleicht lacht die Maus sich ja tot.

2 Kommentare

  1. hi georg,
    du hast eine schöne art (man kann es auch talent nennen) lustige kurzgeschichtchen zu erzählen. hast du mal überlegt damit geld zu verdienen?

    lg
    nerses

  2. Ach weißt Du Nerses, da gibt es so viele und nicht wenige davon sind einfach viel besser. Aber vielen Dank für das Kompliment.

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