Kandidat wider Willen?

Aus Menden im schönen Sauerland geistern heute den ganzen Tag zwei junge Leute durch die Mediensphere (z.B. bei der Westen) die sich, wie sie sagen völlig ungewollt, auf der Kandidatenliste der NPD wiedergefunden haben, bzw. von Bekannten und Verwandten dort entdeckt wurden. Angeblich habe sich ein NPD Werber die Unterschriften erschlichen. Als die beiden „total besoffen“ von der Pfingstkirmes kamen hätte man ihnen irgendeinen Wisch gegen den Bau einer Moschee in Köln vorgehalten den sie dann unterschrieben hätten. Nun jammern sie rum, wollen nie im Leben was mit der Partei zu tun haben oder gehabt haben (was selbige übrigens bestreitet, mindestens einer soll auch schon bei einer Sitzung gewesen sein) und da sie der Aufstellung juristisch nicht mehr beikommen können da die entsprechenden Fristen abgelaufen sind, bitten sie nun darum nicht gewählt zu werden.

Toller Fisch! Erstmal, liebe Jungs, säuft man sich nicht so zu, dass man nicht weiß was man tut. Zweitens tut man in dem Zustand dann nichts was irgendwie wichtig sein könnte, wie z.B. eine Unterschrift leisten, und drittens… Wenn man nichts mehr rafft, aber ein Pamphlet gegen den Bau einer Moschee unterschreibt, schiebt man sich ja selbst schon in die richtige rechte Richtung, oder? Dann muss man auch nicht mit Mitleid rechen.

Nachtrag: Beim Nachlesen viel mir auf, dass man den Eindruck gewinnen könnte ich billigte die Art und Weise wie diese Partei (mit ganz langen Fingern geschrieben) ihre Kandidaten shanghait. Dem ist selbstverständlich nicht so.